Anlagebetrug ist weit verbreitet. Täglich veröffentlicht die BaFin Warnungen vor neuen betrügerischen Plattformen. Die Maschen werden immer raffinierter. Gerade über WhatsApp und Telegram versuchen Betrüger, Anleger zu täuschen. Wir helfen Ihnen, Warnzeichen zu erkennen. So können Sie Schaden vermeiden.
Die BaFin überwacht den Finanzmarkt in Deutschland. Sie veröffentlicht regelmäßig Warnmeldungen zu unerlaubten Anbietern. Diese Warnungen sind öffentlich zugänglich. Sie ersetzen keine Einzelfallprüfung. Sie geben aber erste Orientierung. Prüfen Sie jeden Anbieter vor einer Investition.
Bei der Prüfung eines Anbieters gibt es wichtige Punkte. Erstens: Gibt es ein vollständiges Impressum? Zweitens: Ist der Anbieter in einem Register eingetragen? Drittens: Stimmen Domain und Firmenname überein? Viertens: Gehen Zahlungen an Privatpersonen oder ins Ausland? Bei einem Ja zu diesen Fragen ist Vorsicht geboten.
Unerlaubte Anbieter nutzen oft bestimmte Muster. Sie versprechen hohe Renditen ohne jedes Risiko. Sie setzen Sie unter Zeitdruck. Sie verlangen Vorauszahlungen für angebliche Steuern oder Gebühren. Seriöse Anbieter verlangen keine solchen Vorauszahlungen. Das ist ein sicheres Warnsignal.
rechtlich haben Sie mehrere Ansatzpunkte. Der Betrug selbst ist nach § 263 StGB strafbar. Zivilrechtlich können Sie Ansprüche aus unerlaubter Handlung geltend machen. Auch Ansprüche aus ungerechtfertigter Bereicherung kommen in Betracht. In manchen Fällen haften auch Vermittler oder Zahlungsdienstleister. Das hängt vom Einzelfall ab.
Wenn Sie bereits Geld überwiesen haben, handeln Sie schnell. Sichern Sie alle Beweise. Speichern Sie Kontoauszüge. Fertigen Sie Screenshots von Verträgen und Chats an. Notieren Sie Telefonnummern und Kontaktpersonen. Diese Unterlagen sind wichtig für eine anwaltliche Prüfung.
Zahlen Sie keine weiteren Gebühren. Betrüger fordern oft angebliche Steuern oder Freischaltgebühren. Diese Forderungen sind betrügerisch. Zahlen Sie nicht nach. Nutzen Sie stattdessen die Hilfeseite für Anlagebetrug. Dort finden Sie den nächsten Schritt zur Prüfung Ihres Falls.
Je früher Sie handeln, desto besser. Bei internationalen Plattformen ist schnelles Handeln besonders wichtig. Banken und Kryptobörsen reagieren nur auf konkrete Unterlagen. Eine anwaltliche Prüfung hilft, den Fall zu strukturieren. So entsteht aus einem unübersichtlichen Schaden ein konkreter Handlungsplan.
Eine strukturierte Prüfung beginnt mit einfachen Fragen. Wer hat Sie angesprochen? Welche Zahlungen sind erfolgt? Welche Plattform zeigte angebliche Gewinne? Welche Person verlangte weitere Gebühren? Aus diesen Punkten entsteht ein Zeitstrahl. Er hilft bei der anwaltlichen Bewertung. Er hilft auch bei Meldungen an Behörden.
Fall prüfen lassen
Wenn Sie unsicher sind, sichern Sie zuerst Ihre Beweise. Danach sollte ein spezialisierter Rechtsanwalt prüfen, ob Rückforderung, Anzeige oder Ansprüche gegen Zahlungsstellen möglich sind.